goop sides #NSFW

goop [sl.]
Klebzeug {n} [ugs.]

Knüpfen wir doch einfach mal am letzten Blogeintrag an. Experimentelles, heute mit Abfall. Und das ist es ja, was die Schmodderseite von vielen Sofortbildpackfilmen ist. Die Farbvarianten der Fuji Packfilme kann man aufbereiten und wie richtige Negative verwenden. Den Schwarzweiß Packfilm der selbigen Firma scannen und hybrid bearbeiten. Beides geht recht einfach und ich habe dazu ja schon des Öfteren was gezeigt.

Aber bei vielen anderen Packfilmen ist das nicht so. Der Großteil der Polaroid Filme hat eben keine solche “einfache” Möglichkeit, manche sogar gar keine, weil das “Negativ” recht schnell verschwindet. Oder einfach so wenig Information bietet, das ein Scan keinen Sinn macht, bzw. die Ergebnisse nach Bearbeitung nicht so richtig rund sind.

Hier also noch was zum zeigen. Goop side Scans vom steinalten Polaroid 107. Aus einer Session der letzten Woche mit der wunderbaren Miss Wunderland. Eat this app filters…

Alice Miss Wunderland, Polaroid 107 goop side scan
Alice Miss Wunderland, Polaroid 107 “goop side” scan
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Standentwicklung C41 #02

Ich neige ja ganz gerne zum experimentieren mit Dingen die es eigentlich komplett hinter sich haben. Seien das nun Kameras die kurz davor sind auseinanderzufallen, oder Film der kurz davor ist selbiges zu tun. Wer meinen Blog hier über die Jahre verfolgt hat, wird sich an die ein oder andere Sache wohl erinnern.

Vor einiger Zeit habe ich durch Zufall die Standentwicklung für den C41 Prozess irgendwo in diesem Internet gefunden. Ich schrieb da schon drüber. Nun das Ganze mal auf die Spitze treiben. Irgendwann hab ich mal etliche Rollen Agfacolor CN17 in die Hand bekommen. Abgelaufen 1976. Da hab ich noch mit Bauklötzen nach anderen Kindern geworfen, der Fernseher war schwarzweiss und auf den Cornflakes Packungen war so Zukunftsmusik wie Raumstationen die um die Erde kreisen. Verrückt.

Abgelaufen 1976, Lagerung unbekannt, ASA40 (!), benötigt kein C41 Verfahren, sondern ein altes von Agfa. Hoffnungslos sollte man meinen. Also habe ich eine Rolle bei meiner Session mit der lieben Katja getestet. Einmal ganz flott eine π × Daumen Belichtungsreihe. Und siehe da, ich bin entzückt!

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katja 01 #nsfw

Bilder von Katja.
Extra aus Leipzig angereist, wo ich noch nie war #dedication.

katja 01 #nsfw
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lani

Bilder von Lani.
Aus der letzten session.

lani
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lani

Bilder von Lani.
Aus der vorletzten session.

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amber (NSFW)

Zurück. Ich habe tatsächlich ein paar Monate Portrait Pause gemacht. Nun nicht 100% aber nahezu. Es gab viel zu tun, es war Sommer und ich hatte anderes vor, Familie, Ferien, ein Ausstellung, Cyanotypien machen, dieses und jenes. Ihr kennt das.

Aber nun gibt es Neues. Bilder. Mit der lieben Tabea. Das war die letzte Session vor der großen Pause. Oh und wegen DSGVO und weil ich den Blog hier eigentlich komplett umbauen will sind die Kommentare momentan deaktiviert. Wer mag schreibt mir einfach so ;)

amber (NSFW)
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kristina

Nach zu langer Pause endlich einmal wieder getroffen und zusammen Bilder gemacht, mit der lieben Kristina. Auf mehr :)

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Standentwicklung C41

Standentwicklung. Im Schwarzweiß Prozess ist sie ja wahrscheinlich jedem mal in die Quere gekommen, vielleicht hat es der ein oder andere auch mal ausprobiert. Ich persönlich entwickle tatsächlich so den Großteil meiner Negative. Aber Standentwicklung im pingeligen C41 Prozess? Wie soll das gehen? Das geht ziemlich einfach sogar.

Drauf gekommen bin ich schon vor ein paar Jahren, es ging um irgendeinen Artikel bezüglich der Rettung älterer Filme, Filmfundstücke über die man keinerlei Informationen hat wie sie den nun belichtet wurden. Ich probierte das dann damals auch direkt mal aus, mit einem uralten Agfa irgendwas. Vielleicht ein bisschen zu uralt. Der Versuch endetet mit schickem Nichts auf dem Film. Wahrscheinlich auch nur weil ich die Sensibilität des alten Films stark überschätzt hatte. Und wie das dann so ist, und weil ich ja eh wenig Farbe mache, geriet das Ganze in Vergessenheit.

Bis vor ein paar Wochen. Beim aufräumen fiel mir eine Planfilmkassette in die Hände. Ektachrome  200 stand als Notiz drauf. Zwei Jahre lag die Kassette so rum… kann passieren ;) Also ein neuer Versuch und siehe da, sehr zufriedenstellend.

Ektachrome 200 stand development

Kodak Ektachrome 200

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lea

Gemischtneue Portraits mit der wundervollen Lea.
Nach langer Zeit hatten wir es endlich einmal wieder geschafft ein paar Aufnahmen zu machen… und die Aufnahme die wir eigentlich für eine Cyanotypie wiederholen wollten, haben wir glatt vergessen :)

Portraits

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hybride bilderliebe

Ein Beitrag der wohl am besten unterstreicht das ich zwar fast nur analog arbeite, aber bei Leibe kein Dogmatiker in dieser Beziehung bin. Hybrides arbeiten mit Positiven und Negativen und was sonst noch so von Trennbild Film überbleiben kann. Die spannende Kombination aus analoger Grundlage und digitaler Dunkelkammerarbeit. Weil mans kann.

Ich bin mehr oder weniger über einen Zufall darüber gestolpert. Eine Aufnahme die, auch wenn sie kaum den Anschein hat, recht spontan entstanden ist. Am Ende einer langen Session ein kleiner Lichttest fürs mit der Mamiya RB-67 und Fuji FP-3000b Packfilm fürs nächste mal.

Das Positiv eher unspannend auf den ersten Blick.

hybride bilderliebe

Aber Ira’s Pose, das Licht, bewegten mich dazu etwas auszuprobieren was ich schon lange vor hatte. Die Negativseite des FP-3000b einzuscannen. Also den ganzen Chemieschmoder trockenen lassen, ab auf den Scanner damit. Umkehrkurve in Lightroom, etwas croppen und Kontrastanpassung. Ich war verliebt… Weiterlesen →